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Die richtige Auswahl einer Zigarre Die Reise auf der Suche nach einer guten Zigarre kann lange dauern, für einige endet sie niemals. ![]() keine perfekte Zigarre gibt. Es kann nur die für Sie richtige Zigarre geben, die Ihren Geschmack und Geruchssinn befriedigt. Die immens große Anzahl an verschiedenen Zigarrenmarken, Zigarrenarten und Zigarrenformaten macht die Wahl zur Qual und ähnelt der Wahl des für Sie besten Weines. Da gibt es diejenigen, die am Ziel ihrer Reise an- kommen und sich für ein Format einer bestimmten Marke ent schieden haben. Andere wiederum ziehen es vor, unermüdlich ihre Reise auf der Suche nach neuen, anderen Formaten und Geschmacksrichtungen fortzu- setzen. Auch die verschiedenen Verpackungsvarianten verlangen Ihre ganze Aufmerksamkeit. Es gibt unzählig verschiedene dieser Varianten, sei es einzeln oder in einer Kiste, in Tubo oder in Zellophan, oder auch ge- bündelt zu fünfzig Stück als Kabinettauswahl. Das Wichtigste bei der Auswahl einer Zigarre ist Ihre Neugierde und natürlich ein paar Kenntnisse über Zigarren.
Die Marke (z.B. eine von den Havanas)Die Informationen, die Sie brauchen, beginnen mit den Marken. Sehr oft existiert das Problem doppelter Identität, das von der cubanischen Revolution im Jahre 1959 herrührt. Viele Hersteller flüchteten, als Fidel Castro an die Macht kam und die Tabak industrie verstaatlichte. Sie glaubten, sie könnten Ihre Markennamen mit nehmen - der Staat Cuba war anderer Meinung und produzierte weiterhin unter den ur sprüng- lichen Namen. Zum Beispiel die Marken wie Punch, Partagas oder Romeo y Julieta, werden von zwei verschiedenen Herstellern produziert, einer in Cuba, der andere in der Karibik. Eine cuba nische Zigarre erkennen Sie an der Aufschrift Havana" auf der Bauchbinde. Die Farbe: Früher galt bei der Entscheidung für eine bestimmte Zigarre die Farbe als das wesentliche Auswahlkriterium. Die Marke rangierte hierbei erst an zweiter Stelle. Inzwischen hat sich dieser Mythos etwas überlebt. Das Deckblatt, um dessen Farbe es sich handelt, macht zwar nur circa 4% der Zigarre aus, hat jedoch starken Einfluß auf das Aroma.
Zigarren gibt es in einer Vielzahl von verschiedenen Formaten. Allein unter den handgefertigten Havanas existieren sage und schreibe 42 Formen und Größen. Sie unterscheiden sich zum einen in der Länge, zum anderen im Ringmaß (oder Durchmesser) voneinander. Früher einmal hatten Zigarren einer bestimmten Größe einen einheitlichen Namen. Heute zum Beispiel, kann eine Churchill zwischen 170 und 230 mm lang sein. Das heißt, Zigarren verschiedener Marke anhand des Namens zu unterscheiden, ist für den Laien schier unmöglich. Man tut sich leichter, wenn man sich für eine bestimmte Größe entscheidet und sich nicht nach den vielen Format- Namen" richtet. In den USA wird die Länge einer Zigarre in Zoll, ihr Durchmesser in 1/64 Zoll angegeben. Somit hat eine Zigarre, die mit den Zahlen 61/2 x 46 bemaßt ist, eine Länge von 6,5 Zoll und einen Durchmesser von sechsundvierzig vierundsechzigsteln Zoll. Bei uns in Europa wird überwiegend die Zigarrengröße in Millimetern benannt, so daß diese Abmessung 165mm x 18 mm entspricht. Grundsätzlich gibt es Zigarren mit unregelmäßigen Formen (figurados) und mit geraden Seiten (parejos), die man in nachstehende Formate unterscheidet. Die Parejos sind wie folgt:
Sicher ist das Deckblatt einer Zigarre wichtig für ihren Charakter, dennoch ist die Tabakmischung der Einlage ausschlaggebend für den Geschmack. Der Charakter einer Zigarre hängt von dem Herkunftsland des Tabaks ab, die da sind:
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